Wann hört es endlich auf?

Das fragte ich mich schon Ende 2019, aber entgegen aller ausgerufenen Durchhalteparolen wurde es 2020 keinen Deut besser. Die erste Jahreshälfte ist noch nicht um und trotzdem konnte ich schon die tiefste Phase meiner Depression, die schwerste Zeit meiner Beziehung und letztendlich die Eskalation und die anberaumte Trennung von meinem Partner vermelden – allesmitten in einer Pandemie. Dass es nicht noch schlimmer werden kann, behaupte ich aus reiner Vorsicht lieber nicht mehr.

Ein halbes Jahr nach dem Beginn und ein Vierteljahr nach der Zuspitzung der Coronakrise im hiesigen Lockdown sind Krankenhäuser noch immer keine Orte, an denen mensch sich gerne aufhält. Trotzdem befinde ich mich seit Mittwoch wieder im Aachener Uniklinikum, wieder in der Neurologie, Station 721. Ja, ich habe wieder die ehre eines MS-Schubes, denn die Alternative, eine durch einen kürzlichen Zeckenbis ausgelöste Borreliose, konnte schnell ausgeschlossen werden. Meine Symptome sind wieder komplett neu. Diesmal hat meine rechte Körperhälfte mit Ausnahme von Arm und Kopf eine ganz ulkige Sensibilitätsstörung. Es fühlt sich so an, als würde mir die Sonne auf den Körper scheinen. Die Wärmeempfindung ist nicht permanent da und nicht immer gleichbleibend intensiv, begleitet wird sie zeitweise von einer mal mehr, mal weniger schmerzhaft brennenden Berührungsempfindlichkeit der Haut. Motorisch bin ich nicht eingeschränkt, und da Arm und Hand auch sensorisch nicht betroffen sind, fühle ich mich kaum beeinträchtigt. Ziemlich verunsichernd ist das Ganze trotzdem, weshalb ich mich auch nach eineinhalb Tagen zunehmender Symptome auf Anraten meines Neurologen in die Notaufnahme der Uniklinik begab, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt noch dachte, es könnte sich genauso gut nur um eine beginnende Gürtelrose handeln.

Nach dem vergeigten Jahr 2019 finde ich Die aktuellen Entwicklungen selbst schon unglaubwürdig bescheuert. Sowas denkt sich niemand aus, und wenn doch, würde vermutlich jede*r Lektor*in einen derart überfrachteten und zugleich langweiligen Plot zurückweisen. Kann die Realität nicht mal realistisch bleiben? Aber ich muss nehmen, was ich kriege, und mein Leben war noch nie qualitativ hochwertige Literatur sondern eer im Bereich Groschenroman verortet. Also versuche ich, wie immer, das Beste daraus zu machen.

Ich habe ein Einzelzimmer, die Pfleger*innen sind nett, Besuch ist wieder erlaubt, wenn auch nur eine Person pro Tag, ich habe Sativex und mein Equipment zum Zeitunglesen, Bloggen und e-Mails Bearbeiten dabei. So weit funktioniert also erstmal alles wie gehabt, die erste Cortison-Infusion gab es gestern und die zweite blubbert gerade in meine linke Armbeuge. Heute Vormittag war ich in der MRT-Röhre mit ihren minutenlangen Maschinengewehrsalven und ihrem monoton-rhythmisch synthesizerhaften Gebrumm und Gefiepe. Während ich diesen Beitrag zur Veröffentlichung vorbereite, kam die Ärztin in mein Zimmer, um mir schon erste Ergebnisse der Bildgebung von Hirn und Rückenmark zu verkünden. Es gibt einen kleinen, aktiven Entzündungsherd im oberen Rückenmark, Bereich Halswirbelsäule, der wohl gut zu meinen aktuellen Symptomen passt. Damit ist der diesjährige Schub eindeutig leichter erklärbar als der letztjährige, dessen Auslöser in form einer aktiven Läsion nie gefunden wurde.

Natürlich gibt es hier zwar vegetarisches, aber kein veganes Essen. Ich weiß, wenn ich es wirklich ernstnähme, müsste ich auch den Joghurt, den Käse, die Sahnesauce und das Gebäck mit Ei zurückweisen. Nur so würde das Klinikum auf Dauer lernen, dass es auch vegane Verpflegung anbieten muss, um auf der Höhe der Zeit zu sein. Aber, ganz ehrlich, dazu fehlt mir gerade die Kraft und ich muss viel zu dringend zunehmen, als dass ich jetzt in einen quasi-Hungerstreik treten könnte. Also esse ich, was ich vorgesetzt bekomme, weil es eh da ist und entsorgt würde, wenn ich es nicht äße. Ich nutze die Gelegenheit, mal wieder an ein paar tierische Fette und Eiweiße zu kommen, ohne selbst dafür Geld auszugeben und damit die Produktionsbedingungen zu unterstützen. Die plastikartigen Käsescheiben und die beschämend verpackungsintensiven Portionspäckchen mit Quark, Frischkäse, Honig und gelierter Marmelade wirken alle so absolut künstlich, dass sie mich kaum an Tiere erinnern – was ja letztlich das Kernproblem jeder undurchdachten Standardernährung ist.

Später kommt mich endlich mein Monsterchen besuchen. Hoffentlich macht die Uniklinik nicht so einen Affentanz wie manche Rehakliniken, die ich in letzter Zeit an der Strippe hatte und die mir erzählen wollten, in der Coronazeit sei ihnen meine Aufnahme mit Blindenführhund hygienisch zu heikel. Hunde können nach allem, was ich bisher gelesen habe, im Gegensatz zu Katzen nicht an Covid-19 erkranken und auch keine Träger*innen von SARS-CoV-2 sein. Aber wenn sich eine Klinikleitung einmal in den Kopf gesetzt hat, mich wegen meines Hundes nicht behandeln zu wollen, dränge ich mich auch nicht auf – wohlfühlen würde ich mich dort ja eh nicht. Hier im Klinikum, wo es nur um einen kurzen Besuch der Fellnase geht, hoffe ich aber auf die gleiche Vernunft und Verständigkeit wie im letzten Jahr, als Arzu mich schoneinmal auf derselben Station besucht hat. Oder ich treffe sie halt unten vor der Tür des fürchterlich überdimensionierten 80er-Jahre-Baus mit ständig brummender Klimaanlage und nicht zu öffnenden Fenstern. Das wäre ok, an die Luft muss ich schließlich auch mal.

Hauptsache, Arzu sieht,hört, riecht und fühlt mich, weiß, wo ich bin und dass ich wiederkomme. Ich vermisse sie wahnsinnig und mache mir immer Sorgen, wenn sie nicht in meiner Nähe ist. Ich weiß, dass mein Ex-Partner sie genauso liebt wie ich und dass es ihr bei ihm gut geht, aber solange sie nicht weiß, wo ich bin, sitzt sie wartend vor der Haustür. Sogar ihren hoffnungslos niedlichen schwarzen Plüschkopf zerbreche ich mir. Ich will sie vor negativen Gefühlen schützen, und die hat sie garantiert, wenn sie mich vermisst. Mit ihr verbinden mich inzwischen sechs Jahre intensivsten Zusammenlebens. Meine Beziehung hat es nur auf fünf Jahre gebracht, auch wenn die häusliche Gemeinschaft noch nicht aufgelöst ist und das oft spannungsreiche und dennoch manchmal schöne Zusammenleben somit noch stattfindet, sobald ich das Klinikum wieder verlassen darf.

21 Gedanken zu “Wann hört es endlich auf?

  1. Myriade sagt:

    Ich finde immer, dass „es kommen auch wieder bessere Zeiten“ nicht besonders tröstlich ist, wenn man gerade mitten in den schlechten steckt. Trotzdem stimmt es aber meistens. Doch, Lea, es kommen auch wieder bessere Zeiten. Alles Liebe !

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    1. kommunikatz sagt:

      Danke Dir! Ja, es kommen auf jeden Fall wieder bessere Zeiten, aber es ist so frustrierend, wenn mensch seit einem halben Jahr darauf wartet, dass es besser wird, weil mensch sich schon am unteren Ende der Fahnenstange wähnte, aber es trotzdem immer noch tiefer und tiefer runtergeht. Irgendwann muss halt auch mal gut sein, aber da ich ja gerade dabei bin, viele Weichen in Richtung einer wunderbaren Zukunft zu stellen und dieser pillepalle-Schub mir wirklich nicht viel anhaben kann, bleibe ich im Denken erstaunlich positiv. Dabei hilft vielleicht auch meine Krankenhaus-Euphorie. Klingt komisch, ist aber so: Sobald ich im Krankenhaus bin, ergebe ich mich vollkommen in mein Schicksal, erwarte von Allen wohlwollendes und fürsorgliches Verhalten und erlebe, so voreingenommen, dann auch genau das, bin nett und freundlich zu allen Menschen, weil ich weiß, wie gestresst das Personal hier ist und wie dringend sie freundliche Worte und Aufheiterung brauchen, und weil ich natürlich auch hoffe, dass es so zurückschallt, wie ich in den Wald hineinrufe. Paradoxe Reaktionen haben manchmal echt Vorteile 🙂 Die meisten Menschen werden beim Betreten eines Krankenhauses ja eher von Grund auf mistrauisch und grumpy. Jetzt warte ich nur noch auf das Cortison-High, da ich ja schon eine ordentliche Menge von dem Zeug im Körper habe… Aufgequollen und Rotgesichtig fühle ich mich schon, aber das ist bei diesen kurzen Stoßtherapien zum Glück immer nach ein paar Tagen wieder vorbei.

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  2. puzzleblume sagt:

    So zusammengefasst wirkt es tatsächlich wie zuviel für einen einzigen Hauptdarsteller einer Serie, es sei denn, sie soll sehr lange laufen und man könnte es über Jahre verteilen, damit sich jemand auf dem Sofa das noch vorstellen kann, da hast du vollkommen recht.
    Mir scheint, du hast aber trotz deiner beschlossenen Trennung in deinem Nichtmehrpartner doch noch einen Unterstützer, der dir wenigstens die Sorge um dein Monsterchen abnehmen kann.

    Deine pragmatische Einstellung bezüglich der Krankenhauskost finde ich bewundernswert.
    Vor vielen Jahrzehnten habe ich, um mir Geld fürs Studium zu verdienen, als Stationshilfe in einem Frauen-Krankenhaus in München gearbeitet, und an die tägliche Aufnahme des Essensplans bei den damals auch schon sehr verschiedenen Patientinnen und die spätere Ausgabe mit den entsprechenden Reaktionen ist mir in deutlicher Erinnerung.

    Ich hoffe, du hast den Schub bald durchgestanden und kannst wieder in dein Draussen-Leben zurückzukehren!

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    1. kommunikatz sagt:

      Vielen Dank auch Dir! Pragmatismus erschien mir schon immer viel zielführender, produktiver und diplomatischer als das dogmatische Beharren auf Positionen, zumal das ja auch niemanden überzeugt sondern im Zweifelsfall nur nervt. Und ja, als ausgedachte Story würde mir das alles niemand glauben 🙂
      Wie ich irgendwo schonmal schrieb, mein Ex-Partner und ich können zum Glück momentan fast besser miteinander reden und umgehen als vor der Trennung. Auch dabei hilft Pragmatismus enorm. Manchmal gibt es natürlich auch nach dem Trennungsbeschluss blankliegende Nerven und auch empfundene Ungerechtigkeiten oder vermeintliche Vorwürfe. Aber sowas würden wir zum Glück Beide niemals an den Hunden auslassen. Denen kann mensch das alles ja nicht erklären, also ist das Bemühen um eine möglichst heile Hundewelt alles, was uns bleibt, ob es jetzt um die Trennung oder um mein plötzliches Verschwinden im Klinikums-UFO geht.
      Arzu durfte mich wieder besuchen und alle waren wieder begeistert. Das versöhnt mich ein wenig mit der Tatsache, dass irgendein Mitpatient auf dieser Station einen richtig gruselig klingenden Husten hat und ich die ganze Zeit in unterschwelliger Corona-Angst festklebe… Die Leutchen hier werden schon wissen, was sie tun – dieser Mensch muss getestet worden sein, sonst dürfte der hier gar nicht frei rumlaufen.

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  3. Tanja sagt:

    Liebe Lea,

    der Satz:“Dass es nicht noch schlimmer werden kann, behaupte ich aus reiner Vorsicht lieber nicht mehr.“ könnte von mir stammen.

    Ich wünsche dir gute Besserung, ich würde dich auch gerne besuchen, fühle mich aber von diesem gigantisch großen Gebäudekomplex überfordert. Ich würde dort vermutlich hilflos und in Tränen aufgelöst herumirren und würde dann irgendwann völlig entnervt bei dir auftauschen und wäre dann keine große Hilfe oder Bereicherung. Wie lange bleibst du denn voraussichtlich? Dann schicke ich dir Muffins und Kekse.

    Alles liebe, fühl dich gedrückt
    Tanja

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    1. kommunikatz sagt:

      Hallo Du Liebe,
      danke für Deine Antwort und die guten Wünsche. Keine Sorge, Dich erwarte ich hier am wenigsten, weil ich mir lebhaft vorstellen kann, was dieser wirklich unschöne Ort mit Dir macht. Aber ich freue mich trotzdem umso mehr darauf, Dich zu sehen und was Schönes zu unternehmen oder Leckeres zu essen 🙂
      Morgen komme ich voraussichtlich schon wieder raus und nach Hause, dann sehen wir weiter.
      liebe Grüße
      Lea

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  4. Melina/Pollys sagt:

    Das Like bezieht sich vor allem auf Deinen Satz: “ Sobald ich im Krankenhaus bin, ergebe ich mich vollkommen in mein Schicksal, erwarte von Allen wohlwollendes und fürsorgliches Verhalten und erlebe, so voreingenommen, dann auch genau das.“ – Das ist nämlich genau die Lösung für alles – das wir durch Selbstaktion nicht lösen können. Hingabe an das was ist! Aber natürlich wünsche ich Dir, dass alles bald besser wird in dem Sinne wie Du es Dir wünscht. Hier eine kleine Trostmetapher noch für Dich:
    „„Mag sein

    Die Geschichte [handelt] vom Weisen, der in der Lotterie ein teures Auto gewann. Seine Familie und seine Freunde freuten sich für ihn und kamen, um mit ihm zu feiern. „Ist das nicht wunderbar?“, sagten sie. „Du bist ein Glückspilz!“ Der Mann lächelte und sagte: „Mag sein.“

    Ein paar Wochen lang machte es ihm Freude, mit dem Auto herumzufahren. Dann stieß eines Tages auf einer Kreuzung ein betrunkener Autofahrer mit ihm zusammen, und er musste mit zahlreichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Seine Angehörigen und die Freunde besuchten ihn dort und sagten: „Das war aber wirklich Pech!“ Wieder lächelte der Mann und sagte: „Mag sein.“

    Eines Nachts, während er noch im Krankenhaus lag, wurde sein Haus von einem Erdrutsch ins Meer gerissen. Am nächsten Morgen kamen die Freunde und sagten: „Hast du ein Glück gehabt, dass du unterdessen hier im Krankenhaus warst!“ Wieder sagte er: „Mag sein.“

    Das „Mag sein“ des Weisen steht für die Weigerung, etwas, das geschieht, zu bewerten. Statt es zu bewerten, akzeptiert er es und fügt sich dadurch bewusst in eine höhere Ordnung ein. Er weiß, dass mit dem Verstand meist nicht zu begreifen ist, welchen Stellenwert ein scheinbar zufälliges Ereignis im Geflecht des Ganzen einnimmt und welchen Sinn es hat.“

    Alles Liebe für Dich Melina

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    1. kommunikatz sagt:

      Liebe Melina,
      ganz genau, unsere Bewertung der Ereignisse bestimmt absolut, wie wir sie wahrnehmen und wie sehr wir uns dadurch bedroht fühlen. Und da ich in meinen fast 40 Lebensjahren in allen Schattierungen lernen durfte, dass auch die im ersten Moment negativ wirkenden Ereignisse fast immer irgendetwas hervorbringen, das sich hinterher als positiv herausstellt oder woraus sich zumindest irgendetwas Positives lernen und ableiten lässt, nehme ich gerne hin, was da kommen mag. Ich gehe aus allem gestärkt und klüger hervor, also kann es kaum schlecht sein.
      liebe Grüße und danke für den schönen und wahren Text!
      Lea

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  5. kommunikatz sagt:

    Bin wieder zu Hause. Cortison mit Tabletten auszuschleichen, scheint nicht mehr State of the Art zu sein, ich muss mich also nicht weiter mit dem Zeug vollstopfen sondern darf jetzt schon beginnen, es wieder aus meinem Organismus zu scheuchen. Die Menge wird wohl trotzdem gereicht haben, wenn ich bedenke, dass auch Menschen mit meinem dreifachen Körpergewicht die gleichen 1000mg pro Tag in die Venen geballert kriegen, wenn sie akute MS-Schübe haben. Die Symptome sind zur Zeit schwer von den Auswirkungen des Cortisons zu unterscheiden, da auch das ein gewisses Wärme- und Aufgedunsenheitsgefühl verursacht. Aber die Berührungsempfindlichkeit und der brennende Schmerz anstatt des Kälteempfindens sind weg und mit der sonderbaren Wärme komme ich noch für ein paar Tage klar. Das Wetter wird dazu ja leider in der kommenden Woche auch sein Übriges tun.
    Auf SARS-CoV-2 getestet wurde ich übrigens auch, aber erst heute früh, nachdem ich mehrmals nachgefragt hatte, ob das bei einer stationären Aufname nicht zur Zeit Standard sei. Ich will doch auch mal was in die Corona-Warn-App eintragen können, die ich mir schon am Dienstag installiert habe 😉 In der Notaufnahme waren sie wohl zu busy gewesen, wo sie den Abstrich eigentlich schon hätten nehmen müssen. Auf Station wurde das dann aber mit etwas Verzögerung nachgeholt, damit zumindest alles mit rechten Dingen zugeht.
    Ich danke Euch Allen für Eure lieben und aufbauenden Worte! Schreiben tut so gut und das Feedback tut oft sogar noch besser 🙂

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  6. kommunikatz sagt:

    Ich bin nicht überzeugt von dem Konzept, Cortison nicht auszuschleichen… Es mag sein, dass der Körper lange genug braucht, um es abzubauen, so dass es eigentlich nicht zu Entzugssymptomen kommen sollte, aber so schlimm, wie ich die Auswirkungen des Cortisons zur Zeit merke, hatte ich sie nach meinen bisherigen Stoßtherapien nie. Und es sind ja nicht nur die körperlichen Auswirkungen wie Wassereinlagerungen, aufgedunsene Haut, Akne und Kurzatmigkeit sondern auch die psychische Seite der Stimmungsschwankungen, der gesteigerten Depression, des erhöhten Stresslevels – klar, es ist ein Stresshormon. Jedenfalls ging es mir lange nicht so elend und ich möchte wirklich, dass es jetzt endlich aufhört. Momentan kann ich nicht mehr unterscheiden, welche Symptome Reste des Schubes sind und welche vom Cortison verursacht wurden. Zumindest das möge sich doch langsam mal klären und aufdröseln.

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