300 – eine abc.etüde (3 Begriffe in maximal 300 Wörtern)

Dies ist mein 300. Blogbeitrag. Eigentlich nichts Besonderes – um den 100sten und 200. habe ich auch kein großes Gesums gemacht. Schließlich ist mein Blog sowas wie meine geistige Rumpelkammer, in der fast jedes Thema und fast jede Textgattung einfach mutvoll in die nächstbeste Ecke geknallt wird. Wie in einer echten Rumpelkammer stoße ich bei Streifzügen oft auf Dinge, zu denen erst durch die Texte wieder Erinnerungen wachgerufen werden. Deshalb gestehe ich ganz ehrlich: Ich lese gerne in meinem eigenen Blog, zehre immer wieder von meinen Gedankenspielen, Stories und Erlebnissen und lasse mich durch meine eigenen Hyperlinks treiben.

Ein Hoch auf das Bloggen! Ich bin dankbar, dass ich dieses Medium vor inzwischen vier Jahren für mich entdeckt habe und trotz langen Zögerns einfach ohne nennenswerten Plan ins kalte Wasser gesprungen bin. Es heißt ja, Katzen seien Wasserscheu, aber da ich in meinem Leben auch schon oft genug von Anderen ins kalte Wasser geschubst wurde, fallen mir solche Sprünge mittlerweile auch aus eigener Kraft leicht. Neue, unbekannte Herausforderungen sind inspirierend und unglaublich lehrreich. Selbst, wenn ich scheitere, lerne ich eine Menge – im Zweifel vielleicht auch nur, wie mensch es besser nicht macht. Meistens klappen aber erstaunlich viele Dinge erstaunlich gut. Da ich es geradezu darauf anlege, mir selbst Erfolgserlebnisse zu bereiten, scheine ich wohl doch einen gewissen Optimismus mein Eigen zu nennen. Wäre ich pessimistisch und würde ich immer damit rechnen, dass meine Anläufe schiefgehen, würde ich die Anläufe gar nicht erst machen.

Ich starte nur Projekte, bei denen die Wahrscheinlichkeit des Gelingens erdrückend groß ist. So sind Erfolge vorprogrammiert und die Erlebnisse der Selbstwirksamkeit und Produktivität werden zu selbstbelohnenden Bestärkungen.

Und weil ich für mein 300. Posting die Form einer abc.etüde gewählt habe, soll diese natürlich auch genau 300 Wörter haben. Sonst versuche ich bloß, unter dieser Grenze zu bleiben – diesmal schaffe ich die Punktlandung!

Die Wörter „Rumpelkammer“, „mutvoll“ und „zehren“ für die Wochen 15/16 des Jahres 2020 stiftete Ludwig Zeidler, der selbst leider nicht mehr bloggt. Christianes Schreibeinladung findet Ihr hier.

4 Gedanken zu “300 – eine abc.etüde (3 Begriffe in maximal 300 Wörtern)

    1. kommunikatz sagt:

      Vielen Dank, liebe Christiane!
      Alle Blogger*innen, die ich über die abc.etüden kennengelernt und entdeckt habe, sind solche lohnenden Begegnungen. Und nicht nur die – es entstehen ja zum Glück immer wieder und oft ganz zufällig sehr spannende und bereichernde Kontakte in der Blogwelt.
      Möge das für uns alle so gut weitergehen!
      liebe Grüße
      Lea

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