Die Frustrationsspirale

Aus Aufgaben und Herausforderungen entstehen zwar manchmal Frust und Druck, jede bewältigte Aufgabe ist aber ein Erfolgserlebnis und jedes neue Projekt bringt Inspiration und Ideen für weitere mit sich. So entstehen aus Aufgaben – egal ob selbstgewählt oder von außen kommend und egal ob gegen Bezahlung oder ehrenamtlich – fast immer neue Pläne und Herausforderungen.

 

Vor allem entsteht aber Motivation, weil Dinge funktionieren. Jedes erreichte Ziel, jedes funktionierende Projekt und jeder umsetzbare Plan ist lernpsychologisch gesehen ein positiver Verstärker für das aktiv werden und spornt zu weiterer Arbeit an.

 

Genauso ist leider auch jede Sackgasse und jedes nicht funktionierende und deshalb abgebrochene Projekt eine in der lernpsychologischen Terminologie negative Strafe. Einem wird der positive Ausgang einer Sache vorenthalten, mensch steckt fest, kommt nicht weiter und das Projekt läuft sich tot oder mensch bricht es ab, weil die Frustration zu groß ist. Ergeht es einem oft genug so und sind Erfolgserlebnisse zu selten, wird es immer schwerer, sich aufzuraffen und neue Dinge anzugehen. Die Erwartung, dass bestimmt wieder etwas schiefgeht und der Plan auf halber Strecke scheitert, tötet jede Motivation im Keim. Beginnt mensch doch einmal eine neue Aufgabe, reicht die kleinste Schwierigkeit aus, um als Bremse zu wirken und zur Resignation zu führen. Mensch analysiert schon im Vorfeld alle Eventualitäten und sucht geradezu nach möglichen Haken und Fehlern.

 

Je weniger neue Dinge mensch aber anfängt, desto weniger Chancen auf Erfolg ergeben sich natürlich. Je weniger mensch tut, desto weniger traut mensch sich folglich zu.

 

Ist mensch einmal in eine solche Frustrationsspirale geraten, braucht es eine gute Strategie, um den Teufelskreis anzuhalten. Sinnvollerweise tut mensch also erstmal Dinge, die mit großer Wahrscheinlichkeit funktionieren und zu positivem Feedback führen, denn dann ergeben sich im Idealfall immer weitere, positive Effekte.

 

Diese Überlegungen führten zu dem Vorhaben, meine Webseite auch als Blog zu nutzen 🙂 Deshalb: Auf zu neuen Ufern!

5 Gedanken zu “Die Frustrationsspirale

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